Teilen spendet Zukunft – Fastensuppenessen am 4. März 2018

Einigen wird der Mund schon wässrig werden, wenn sie an das traditionelle Suppenessen der Aktion Familienfasttag denken. Endlich bietet sich wieder die Gelegenheit, die legendäre Hühnersuppe mit Zitronengras, das deftige Chili con carne oder die Rapidsuppe zu verkosten, nur einige der wohlschmeckenden Suppen, die da angeboten werden.
Trotz des köstlichen Essens an diesem Sonntag bietet die Fastenzeit Chance, einen kritischen Blick auf unsere Bedürfnisse und Abhängigkeiten zu werfen und uns davon frei zu machen, frei für den Blick auf die Bedürfnisse anderer. So führt Fasten zum – wirklichen – Teilen: vom Eigenen abgeben, damit andere über mehr Mittel zum Leben verfügen. Diese Solidarität kann im gemeinsamen Essen und mit einer Spende für die Aktion Familienfasttag gezeigt werden.
Mit den Spenden werden rund 100 Frauen-Projekte in Asien, Lateinamerika und Afrika gefördert. Frauen erfahren, dass sie Rechte haben: auf Bildung, auf Gesundheit, auf ein Leben ohne Gewalt, auf faire Arbeitsbedingungen und politische wie ökonomische Teilhabe.
Eine dieser Frauen ist die Bäuerin Marta Sofia Alvarez aus Kolumbien. Gemeinsam mit anderen Frauen ist sie in einer Genossenschaft organisiert, die landwirtschaftliche Produkte hervorbringt, verarbeitet und vermarktet. Startgeld für die Genossenschaft war ein Mikrokredit der KFB. „Im Gegensatz zu früher entscheiden wir jetzt selbst, haben unser eigenes Geld in der Tasche und sind autonom“, so Alvarez. Ihre Arbeit als Bäuerin versteht sie als „Friedensarbeit“: „Wir machen Frieden, indem wir anpflanzen, denn aus Hunger entsteht Krieg. Und wir leisten Widerstand gegen Gewalt, indem wir aus unserer Gegend nicht weggehen“.
Auch in den Gottesdiensten davor werden die Frauenprojekte und die befreiende Kraft des Teilens Thema sein.
Die Pfarre bietet um Anmeldung unter 02732 83285, pfarrkanzlei@domderwachau.at. Suppen können auch gerne in mitgebrachten oder im Pfarrhof erhältlichen Behältern mitgenommen werden.

Weltgebetstag der Frauen

Freitag, 2.März 2018, 19 Uhr Evangelische Kirche, Martin Lutherplatz, 3500 Krems

Ein Gebet wandert über den Erdball – das gefährdete Paradies Surinam

Am Weltgebetstag der Frauen, am 2. März 2018 beten Frauen aus allen christlichen Konfessionen gemeinsam für ihre Anliegen und dies auf der ganzen Welt. Heuer steht Surinam, das kleinste Land Südamerikas, im Mittelpunkt, eigentlich ein Paradies auf Erden mit seinen 13 Naturschutzgebieten und 90 % Regenwald. Und wie in so vielen meist tropischen Ländern ist die Natur auch in Surinam gefährdet durch Raubbau, den Bauxit- und Goldabbau. Deshalb ist die Bewahrung der Schöpfung ein Anliegen, das durch den Schöpfungsbericht der Bibel ins Zentrum des Gebets gestellt wird, wie auch die Lebenssituation der Frauen. Nach dem Gebet laden wir zu einer gemeinsamen Agape ein, um uns über die Konfessionen hinweg austauschen zu können.
Durch die Sammlung wollen wir die Lebensbedingungen von Frauen und Mädchen in Surinam zum Positiven verändern und die Position der Frauen in ihren Gemeinden stärken.

 

 

Impulstag für Christinnen und Christen aus den Kremser Pfarren

Samstag, 10.März 2018, 10-15 Uhr, Pfarrhof Spitz

Wenn es mehr als alles gäbe….

Auf welchem spirituellen Fundament stehen wir? Welche Visionen haben wir? Geben wir uns mit dem zufrieden, was wir vorfinden? Oder sind wir auf der Suche nach mehr? Mit Blick auf die Schöpfungserzählung und auf die Offenbarung des Johannes nehmen wir diese Fragen genauer unter die Lupe. Schließlich lassen uns die biblischen Texte erahnen, dass es tatsächlich mehr als alles gibt.

Kinderbetreuung , gemeinsame Anreise mit dem Wachaubus: Abfahrt 9.18 Uhr Bahnhof Krems, Zusteigemöglichkeit in Stein, Rückfahrt 15.06 Uhr, gemeinsames Mittagessen

Anmeldung bis 2.3.2018 notwendig (bitte Alter der Kinder angeben)

Pfarre Krems St. Veit: 02732 832850, pfarrkanzlei@domderwachau.at

Pfarre Krems St.Paul: 02732 85710, pfarre@krems-stpaul.at

Lerchenfeld: 0676 6342487,

Mühlhof: 0676 5711893