Mitteilungen der Pfarre vom 20. Mai 2018

 Pfingsten

Hochfest der Herabkunft des Hl. Geistes

  • Heute ist um 18:00 Uhr Maiandacht in der Kremstalkapelle.
  • Am Pfingstmontag sind die Gottesdienste um 8:00 und 10:00 Uhr, keine Abendmesse.
  • Am Mittwoch, findet von 9:00 bis 15:30 Uhr im Pfarrsaal eine Blutspendeaktion des Österreichischen Roten Kreuzes statt. Genauere Informationen finden Sie im Schaukasten.
  • Am Freitag findet die Lange Nacht der Kirchen statt, an der auch unsere Pfarre teilnimmt. Das Programm beginnt um 18:30 Uhr mit der Maiandacht in der Bürgerspitalkirche. Um 19:30 Uhr ist ein Konzert mit geistlicher Vokalmusik von Georg Philipp Telemann und der Möglichkeit, selber neue Kanones aus dem Gotteslob kennenzulernen und zu singen. Der Abend klingt um 21:30 Uhr mit einem Taizégebet aus. Das Programm wurde in den offiziellen Broschüren zur Langen Nacht der Kirchen leider falsch gedruckt. Wir bitten Sie daher, die Handzettel mitzunehmen und auch, die Lange Nacht der Kirchen zu besuchen!
  • Am Samstag um 20:00 Uhr lädt KirchenTonArt Krems zu einem Konzert unter dem Titel: „Orgel.Streicher“ in die Piaristenkirche ein. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den Plakaten.
  • Nächsten Sonntag stellt sich im Rahmen des 10-Uhr-Gottesdienstes die Gemeinschaft „Bethabara“ vor. Informationen finden Sie am Schriftenstand.

Eine Vorankündigung:

  • Am 16 und 17. Juni findet wieder unser traditioneller Pfarrkirtag statt. Wie alljährlich bitten wir um den Einsatz vieler Helferinnen und Helfer, um einen klaglosen Ablauf und ein gutes Service für unsere Gäste zu gewährleisten. Wer dazu gerne bereit ist, möge sich im Anschluss an den Gottesdienst bei einem Mitarbeiter hinten beim Kirchenmodell melden. Wir danken bereits jetzt ganz herzlich.

Impressionen von unserer Medjugorje-Pfarrpilgerreise vom 9.-13.Mai 2018

Gruppenfoto aller Medjugorje-Pilger von und mit Johannes Klug

von Johannes Klug

Luftaufnahme von Pfarrkirche mit Freigelände von Johannes Klug

von Johannes Klug

Mostar von Johannes Klug

von Peter Schnaubelt

 von Johannes Klug

von Peter Schnaubelt

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VIDEO!

Über unsere Pfarrpilgerreise (45 Personen) nach Medjugorje unter der geistlichen Leitung von Pfarrer Franz Richter ist ein künstlerisch sehr gelungenes Video von unserem Reiseteilnehmer Johannes Klug auf Youtube abrufbar und zwar unter dem Link:

https://www.youtube.com/watch?v=LS4Id5xNRYM&index=4&list=PLozVfrb0x2-sxBlfNSSso5dlLXsxkAMvC&t=0s

Eine „Taschengeschichte“ zum Nachdenken von einer Medjugorjepilgerin

Die Tasche

(Was macht Gott mit Menschen, die nach den Geschichten, die sie erzählt bekommen und Dingen, die sie erleben, noch immer mit dem berühmten „ABER…“, antworten? Was tut er, wenn diese Menschen konsequent eine allzu rasche Wundergläubigkeit ablehnen und alles begründen wollen? – Er verblüfft sie.
Was kann an einem alten Stück Stofftasche so interessant sein? Diese Tasche ist nicht ein-mal von einem berühmten Modedesigner entworfen. Es ist also kein Gucci-Zeichen darauf. Aber, ein Modedesignzeichen hätte ja nie das Interesse an diesem Ding geweckt.
Denn es gab schon ein Zeichen auf der grünen Umhängetasche – ein weißer Kreis mit ca. 10 cm Durchmesser und – nicht einmal zentral, wie es sein sollte – ein leuchtend rotes Kreuz darauf. Eine Sanitätstasche aus grünem Stoff – aus dem Balkankrieg der 90er Jahre, innen zerrissen, aber leicht reparierbar.
Da war sie plötzlich in einem winzig kleinen Antik-Geschäft in Mostar, die Tasche mit diesem Zeichen, das für eine Philosophie steht, welche die Menschen ein bisschen besser machen könnte. Die 40 verlangten Euro waren dann aber doch zu viel, zum Handeln ist es nicht gekommen.
Bereits auf dem Heimweg war klar, die Tasche nicht zu kaufen, war die falsche Entscheidung gewesen. Weil sie einzigartig ist und weil … Plötzlich gab es locker hundert Gründe, sie besser genommen zu haben.
Tatsächlich findet sich noch einmal die Zeit, nach Mostar zurückzukehren. Zusammen mit zwei Medjugorje Pilgern wird das Antik-Geschäft auf den Kopf gestellt, jede Tasche begut-chtet, jedes Ding, das irgendwie nach Tasche aussieht, inspiziert. Jede Ecke wird erbarmungslos durchsucht. Allein, die Tasche ist nicht mehr da.
Nach wirklich stundenlangem Suchen wird auf der Rückfahrt nach Medjugorje schweren Herzens akzeptiert, was ist – und die Lektion mitgenommen, künftig genau zu definieren, was wichtig ist.
Dinge werden nicht durch die dafür verlangten Euros teuer, sondern durch die Bedeutung, die wir ihnen geben. Wir geben den Wert und wir definieren, wie wertvoll sie uns sind. Den Wert, den wir vielleicht in uns tragen. Das sind Werte, die wir auch offen nach außen tragen dürfen, wenn wir das wollen.
Es blieb ein wenig Wehmut zurück – aber im Grunde genommen ist diese Geschichte völlig unwichtig. Keinem in der Gruppe ging es schlechter, weil diese Tasche den Besitzer nicht gewechselt hatte. Diese Geschichte hat nur etwas bewusst gemacht – und das ist ja der
Punkt im Leben, der uns vorwärts bringt. Nicht alles, was wir wollen, brauchen wir. Nicht al-les, was wir gerne hätten, macht uns glücklicher, wenn wir es haben. Aber, aus den Geschichten des Lebens etwas zu lernen, das macht solche Taschengeschichten wichtig – und das macht diese Geschichte letztlich zu einer guten Geschichte.
An diesem Abend kam noch eine kleine Gruppe nach einem Ausflug nach Mostar zurück in das Quartier der Pilger. Mit den Worten „Ich hab sie!“, deren Bedeutung erst nach mehrmali-gem Sagen erkannt wird, wird DIE TASCHE überreicht.
Ein (kleines) Wunder von Medjugorje? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht.
Humor Gottes? Ganz bestimmt.
Auf jeden Fall ist es eine weitere Lektion in der Schule des Lebens…

von Gudrun Kalchhauser