Jahresschlussandacht am 31.12.2017

Am Silvestertag um 16.00 Uhr fand wieder die traditionelle Jahresschlussandacht statt. Musikalisch wurde sie vom Chorus musica sacra Krems unter der Leitung von Mag. Ronald Peter gestaltet.

Am Ende der Andacht erteilte Pfarrer Franz Richter den eucharistischen Segen.

Alle Kirchenbesucher/innen erhielten bei den Kirchenausgängen den Jahresbericht für das Jahr 2017 (siehe Jahresbericht 2017)

Im Anschluss fand wieder das stimmungsvolle Turmblasen vom Piaristenturm statt, dem Hunderte Kirchenbesucher/innen und Passant/innen am Pfarrplatz lauschten.

mehr Fotos unter –> Fotos Jahresabschlussandacht 2017

Something like the weather – musikalische Meditation am 17.Mai 2018

Donnerstag 17.5. 2018, 20 Uhr Ursulakapelle Krems

Eine musikalisch-literarische Meditation in der frühgotischen Ursulakapelle

Musik von J. S. Bach und John Cage Text von H. D. Thoreau und Hubert Gaisbauer

Gregor Reinberg, Konzept und Violine
Hubert Gaisbauer, Text und Rezitation

Das Nebeneinander von Sprache und Musik eröffnet einen völlig neuen Blick des einen auf das jeweils andere. Diese so unterschiedlich scheinenden Arten menschlicher Kommunikation, das tendenziell Sinnhafte der Sprache und das eher Sinnliche der Musik, ermöglichen es, sich dem einen im anderen zu nähern. Es entsteht ein größeres Ganzes.

Und auch die Musik dieses Abends scheint auf den ersten Blick sehr gegensätzlich: der Reichtum der Violinsonate von Johann Sebastian Bach und die karge Einfachheit des Musikstückes „One“ des amerikanischen Komponisten John Cage (1912-1992). Aber auch diese scheinbaren Gegensätze bereichern und ergänzen sich gegenseitig.

Verbunden werden sie von einem Text aus dem Tagebuch Henry David Thoreaus (1817- 1862) und einer Betrachtung von Hubert Gaisbauer.

Ein herausfordernder Abend.

Teilen spendet Zukunft – Fastensuppenessen am 4. März 2018

Einigen wird der Mund schon wässrig werden, wenn sie an das traditionelle Suppenessen der Aktion Familienfasttag denken. Endlich bietet sich wieder die Gelegenheit, die legendäre Hühnersuppe mit Zitronengras, das deftige Chili con carne oder die Rapidsuppe zu verkosten, nur einige der wohlschmeckenden Suppen, die da angeboten werden.
Trotz des köstlichen Essens an diesem Sonntag bietet die Fastenzeit Chance, einen kritischen Blick auf unsere Bedürfnisse und Abhängigkeiten zu werfen und uns davon frei zu machen, frei für den Blick auf die Bedürfnisse anderer. So führt Fasten zum – wirklichen – Teilen: vom Eigenen abgeben, damit andere über mehr Mittel zum Leben verfügen. Diese Solidarität kann im gemeinsamen Essen und mit einer Spende für die Aktion Familienfasttag gezeigt werden.
Mit den Spenden werden rund 100 Frauen-Projekte in Asien, Lateinamerika und Afrika gefördert. Frauen erfahren, dass sie Rechte haben: auf Bildung, auf Gesundheit, auf ein Leben ohne Gewalt, auf faire Arbeitsbedingungen und politische wie ökonomische Teilhabe.
Eine dieser Frauen ist die Bäuerin Marta Sofia Alvarez aus Kolumbien. Gemeinsam mit anderen Frauen ist sie in einer Genossenschaft organisiert, die landwirtschaftliche Produkte hervorbringt, verarbeitet und vermarktet. Startgeld für die Genossenschaft war ein Mikrokredit der KFB. „Im Gegensatz zu früher entscheiden wir jetzt selbst, haben unser eigenes Geld in der Tasche und sind autonom“, so Alvarez. Ihre Arbeit als Bäuerin versteht sie als „Friedensarbeit“: „Wir machen Frieden, indem wir anpflanzen, denn aus Hunger entsteht Krieg. Und wir leisten Widerstand gegen Gewalt, indem wir aus unserer Gegend nicht weggehen“.
Auch in den Gottesdiensten davor werden die Frauenprojekte und die befreiende Kraft des Teilens Thema sein.
Die Pfarre bietet um Anmeldung unter 02732 83285, pfarrkanzlei@domderwachau.at. Suppen können auch gerne in mitgebrachten oder im Pfarrhof erhältlichen Behältern mitgenommen werden.