Mitteilungen der Pfarre für den 19. Februar 2017

7.Sonntag im Jahreskreis

  •  Am Mittwoch ist um 18.30 Uhr Taizégebet in der Bürgerspitalskirche.
  • Am kommenden Sonntag laden wir im Anschluss an die 10-Uhr-Messe Kinder und ihre Eltern zu einer lustigen Faschingsstunde in den Pfarrsaal ein.
  • Heute bitten wir im Rahmen der Monatssammlung wieder um Ihren Beitrag zur Kirchenrenovierung. Wir danken schon im Voraus für Ihre finanzielle Unterstützung!

zwei Vorankündigungen:

  • Am Sonntag, dem 5. März findet wieder eine Kremser Nachtwächterführung mit Herrn Robert Mayer statt. Treffpunkt ist diesmal um 17:30 Uhr vor der Pfarrkirche. Es werden freiwillige Spenden für die Renovierung der Pfarrkirche erbeten. Die Anmeldeliste finden Sie am Schriftenstand
  • Heuer findet wieder ein Flohmarkt in unserer Pfarre statt und zwar am 6. und 7. Mai. Auch in der Woche davor sind wichtige Vorarbeiten durchzuführen. Um eine gute Abwicklung zu bewerkstelligen, werden viele helfende Hände benötigt. Wir bitten Sie herzlichst um Ihre tatkräftige Mithilfe. Flohmarktware können Sie in den 2 Wochen vor dem Flohmarkt im Pfarrhof abgeben. Heuer kommt der Reinerlös der Renovierung unseres Jugendraumes zugute. In den nächsten Wochen wird noch ein Informationsblatt in der Kirche aufgelegt, aus dem Sie alle wichtigen Informationen entnehmen können.

Paul Michael Zulehner: Zwischen Ärger und Zuversicht – Die vielen Flüchtlinge machen uns besorgt

Mittwoch, 15. März 2017, 19 Uhr
Krems St.Veit, Pfarrplatz 5, 3500 Krems

140.000 schutzsuchende Menschen sind inzwischen in Österreich angekommen. Viele haben schon Asyl bekommen oder werden es noch erhalten. Es ist eine historische Herausforderung für Europa und darin unser Land, sie in unser gesellschaftliches Leben zu integrieren. Viele haben Angst, dass wir das nicht schaffen. Oder doch?

Welche Einstellungen und Haltungen gehen mit der jeweiligen Gefühlslage einher? Es zeigt sich, dass Ärger mit Abwehr, Zuversicht mit Einsatz einhergeht. Die einen helfen, die anderen hetzen.

Wie können Menschen in ein und derselben „Realität“ zu solch unterschiedlichen Gefühlslagen kommen? Es sind vielfältige Ängste, die dabei eine Rolle spielen. Angst prägt unsere Gesellschaft. Wir sind eine Culture of Fear geworden (Frank Furedi, Dominique Moisi, Heinz Bude). Diese Angst aber entsolidarisiert. Und das in einer Zeit, in der es um des Friedens und Zusammenhalts willen ein hohes Maß an belastbarer Solidarität braucht.

Welche Wege aber gibt es aus der Angst? Eines ist sicher: der moralische Appell hilft nicht. Schon eher eine entängstigende Politik, eine breite politische und interreligiöse Bildung, eine Kultur der Begegnung. Vielleicht gelingt es, aus dem Gefühlslager des Ärgers und der Abwehr einige „herauszulieben“ in Richtung rationaler Besorgnis, die zu einer Politik führt, in der Gesinnung und Verantwortung einander befruchten.

Manche meinen, man müsse das christliche Abendland retten. Ich halte dagegen: „Rettet das Christliche im Abendland!“

Eintritt 10€, für Jugendliche frei