Firmung

Die Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung beginnt jeweils im Herbst und wird von einem Team engagierter Pfarrmitglieder getragen. In Gruppenstunden soll den jungen Menschen in jugendgerechter Form das nötige Basiswissen zum Sakrament der Firmung vermittelt werden und bei zahlreichen Workshops haben die FirmkandidatInnen die Möglichkeit, das spirituelle und praktische Angebot der Pfarre kennen zu lernen.

Um an der Firmvorbereitung teilnehmen zu können, sollen die KandidatInnen im Schuljahr, in dem die Firmung gefeiert wird, 14 Jahre alt werden. Anmeldeformulare für die Firmvorbereitung werden im Herbst im Religionsunterricht in den Schulen angeboten.

Die Firmung ist das Sakrament der vollständigen Eingliederung in die Kirche. Der Empfang der Firmung erfordert die persönliche Zustimmung zum Leben aus dem Glauben. Wenn du dich darauf einlassen möchtest, dann melde dich zur Firmvorbereitung an.

Die Pfarre Krems-St. Veit bietet jedes Jahr eine Pfarrfirmung für Jugendliche an, die die Firmvorbereitung in der Pfarre Krems-St. Veit besuchen.

Auswärtige Firmlinge bitten wir unbedingt um Voranmeldung, wenn sie den Firmtermin in Krems-St. Veit wahrnehmen möchten!

Geschichte der Pfarrkirche St. Veit

Die heutige Form der St. Veits Kirche geht auf den barocken Kirchenneubau in den Jahren 1616 bis 1630 zurück. Von der ursprünglich romanischen Kirche wird angenommen, dass sie auf eine Schenkung Kaiser Heinrichs II aus dem Jahr 1014 zurückgeht. Der Hl. Vitus wird 1178 als Namenspatron der Kirche erstmals genannt. In der Reformationszeit ist die mittelalterliche Pfarrkirche allerdings verfallen und wird zu einem großen Teil abgebrochen. Nach den Plänen des Mailänder Baumeister Cypriano Biasino wird schließlich eine der ersten frühbarocken Kirchen nördlich der Alpen errichtet. Nur in den unteren Teilen des Kirchenturms zeugen der gegen Osten gerichtete Hocheinstieg und schmale Lanzettfenster von früheren Bauphasen.

In ihrer heutigen Form repräsentiert die Pfarrkirche einen neuen Kirchentyp, der ohne die Stützpfeiler der Gotik auskommt. Die Seitenkapellen sind durch massive Quermauern voneinander getrennt, die bis unter das Hauptdach ragen. Damit konnte das Gewölbe ausladender und weiter als in der Renaissance gebaut werden. An den Außenmauern der Kirche sind noch Epitaphien und Grabplatten zu sehen, da bis 1779 die Verstorbenen auf dem Friedhof rund um die Kirche beerdigt wurden.